Verschuldung
Kein Geld für Schulen, Krankenhäuser oder Straßen
Geld für Straßen und Kanalisation fehlt. Foto: Höner
Diktatoren, die Kredite für ihre Armeen aufgenommen haben oder Machthaber, die Geld aus der Staatskasse in die eigenen Taschen fließen lassen: Viele Entwicklungsländer haben hohe Schulden. So hoch, dass allein die Tilgung der Kredite die knappen Mittel des Staates frisst. Für Schulen, Krankenhäuser, Straßen fehlt das Geld. Die Kindernothilfe setzt sich in ihrer Kampagnenarbeit für einen Erlass illegetimer Schulden ein. Den Menschen vor Ort helfen Kleinkredit-Programme, um unabhängig von staatlichen Leistungen zu werden.
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Foto: Krämer
Einige der ärmsten Länder der Welt sind hoch verschuldet. Aus der Staatskasse fließt so viel Geld zur Tilgung von Zinsen, dass nichts mehr übrig bliebt für dringende Investitionen, zum Beispiel in Schulen oder Krankenhäuser. Ohne die notwendige Infrastruktur bleibt aber auch ein wirtschaftlicher Aufschwung aus - und so füllen sich die leeren Staatskassen nicht. Die Schulden behindern also die Entwicklung dieser Länder. Darum unterstützt die Kindernothilfe Initiativen, die sich für einen Schuldenerlass und ein faires verfahren zur Regulierung der Verbindlichkeiten einsetzen.
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Untragbar hohe Schulden machen in vielen Ländern des Südens wichtige Investitionen in Gesundheit, Bildung und Infrastruktur unmöglich. Das Bündnis "erlassjahr.de - Entwicklung braucht Entschuldung" setzt sich für gerechtere Verfahren zur Entschuldung ein. Die Kindernothilfe ist Gründungsmitglied und engagiert im Lenkungskreis des Bündnisses vertreten.
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